Das Graswurzelbündnis

Sachsen hat im Krippenbereich den schlechtesten Betreuungsschlüssel und wird im Kitabereich beim Personalschlüssel nur durch Mecklenburg-Vorpommern vom letzten Platz abgehalten. Das geht aus dem aktuellen Ländermonitoring frühkindliche Bildung der Bertelsmann-Stiftung hervor. Deshalb gründete sich im Frühjahr 2016 das Graswurzelbündnis „Die bessere Kita“. Dem Bündnis gehören Vertreter aus Kitas, Elterninitiativen, von Gewerkschaften und Trägern sowie interessierte Einzelpersonen an.

In der Anfangszeit warb das Bündnis mit dem Slogan „So geht sächsisch nicht“. Hintergund ist die Imagekampagne „So geht sächsisch“ des Freistaates, die den Steuerzahler nach einem aktuellen Bericht der „Sächsischen Zeitung“ bisher rund 40 Millionen Euro gekostet hat. Auch wenn der Slogan „So geht sächsisch nicht“ aktuell keine Verwendung mehr findet, sind die Mitglieder des Graswurzelbündnisses nach wie vor davon überzeugt, dass die finanziellen Mittel in der frühkindlichen Bildung in Sachsen dringender benötigt werden.

Interessierte haben die Möglichkeit, dem Bündnis als Mitglied beizutreten. Dazu muss ein Aufnahmeantrag ausgefüllt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Sprecherrat. Die aktuelle Mitgliederliste gibt es unter diesem Link.